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Bayer IPR-Forum 2018 „Protection and Operation of Intellectual Property“ findet am 26.10.2018 statt

Datum:28-10-2018

Das seit dreizehn Jahren einmal jährlich vom Bayer-Lehrstuhl des CDHK veranstaltete, unter Industriepraktikern und Akademikern gleichermaßen hoch angesehene Bayer-Forum zum geistigen Eigentum befasst sich überwiegend mit Fragen des Pharma- und Biotechnologierechts, allerdings spielen übergreifende Fragen eine zunehmende Rolle.

2018 fand es zum zweiten Mal außerhalb der Tongji-Universität statt. Es ist somit im Begriff, sich zu einer überregionalen Veranstaltung zu entwickeln und erheblich zur landesweiten Bekanntheit der Tongji-Universität und des CDHK als ein Standort für praxisbezogene Immaterialgüterrechtsforschung beizutragen. An der Vorbereitung des diesjährigen Forums in Chengdu, insbesondere der Beschaffung von Fördermitteln des Chinesisch-Deutschen Campus, war in diesem Jahr auch das Chinesisch-Deutsche Institut für Internationales Wirtschaftsrecht (Dr. Peter Ganea) beteiligt.

Dem Anspruch des Forums folgend, unternehmerische Praxis und akademische Forschung zusammenzubringen, entfiel ein Großteil der Vorträge auf Vertreter namhafter Unternehmen (Bayer, Alibaba, Wuxi Biologicals, etc.), die unter anderem Sonderprobleme der Beilegung von Immaterialgüterrechtsstreitigkeiten, den Umgang mit geistigem Eigentum im Zuge von Fusionen und Übernahmen sowie Strategien zum Schutz des geistigen Eigentums während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes zum Gegenstand hatten. Weitere, auf das geistige Eigentum in seiner Gesamtheit bezogene Vorträge betrafen die Verfolgung von im erheblichen Umfang begangenen Immaterialgüterrechtsverletzungen und das Problem des sogenannten Trademark Squatting.

Der Schwerpunkt des Forums lag aber weiterhin auf dem Pharma- und Biotechnologierecht. Hierzu gab es interessante Beiträge über chinesische Fachbehörden als Beratungs- und Anlaufstellen für Biotechnologieunternehmen, Rechtsprobleme bei F&E-Kooperationen im Pharmabereich und die aktuell stattfindende Annäherung des chinesischen Patentsystems an die US-amerikanische Gesetzgebung betreffend den Interessensausgleich zwischen innovativen Pharmaunternehmen und Generika-Herstellern.

Die Veranstaltungsidee, aktuelle Fragen des Immaterialgüterrechts in einem für Rechtspraktiker und Wissenschaftler gleichermaßen gewinnbringenden Format zu diskutieren, ging auch in diesem Jahr auf. Die Vorträge stießen bei den aus ganz China angereisten Zuhörern, die meisten davon Rechtsanwälte und Unternehmensvertreter, auf reges Interesse, in den für Fragen und Antworten vorgesehenen Abschnitten entwickelten sich lebhafte Diskussionen.