Am 28. August fanden an der Tongji-Universität die Präsentation des „Jahresberichts zu den chinesisch-deutschen Beziehungen 2025/2026“ sowie das Symposium zu den chinesisch-deutschen Beziehungen statt. Die Veranstaltung wurde vom Deutschlandforschungszentrum der Tongji-Universität ausgerichtet. Mehr als 30 Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden und Lehrenden aus Institutionen wie Chinas Institute of International Studies, der Chinese Academy of Social Sciences, der Renmin-Universität China, der Beijing Foreign Studies University, des Shanghai Institute for International Studies, des Shanghai Institute for European Studies, der Fudan-Universität, der East China Normal University, der Shanghai International Studies University, der Central China Normal University und der Tongji-Universität diskutierten eingehend über aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Bereichen der chinesisch-deutschen Beziehungen.

Frau Pro. Wu Huiping, stellvertretende Direktorin des Deutschlandforschungszentrums der Tongji-Universität und federführende Leiterin des „Jahresberichts zu den chinesisch-deutschen Beziehungen“, moderierte die Tagung und erläuterte das Gesamtkonzept des „Jahresberichts zu den chinesisch-deutschen Beziehungen 2025/2026“.
Wie berichtet wurde, werden die Jahresberichte jeweils an Regierungsstellen auf verschiedenen Ebenen, darunter das Außenministerium, das Zentralkomitee für Öffentlichkeitsarbeit und das Bildungsministerium, übermittelt und finden in den einschlägigen Fachbereichen Anerkennung und Unterstützung. Der erste „Jahresbericht zu den chinesisch-deutschen Beziehungen“, und zwar der „Jahresbericht zu den chinesisch-deutschen Beziehungen 2024/2025“, wurde zudem mit dem ersten Preis für herausragende Think-Tank-Ergebnisse des CTTI 2025 ausgezeichnet. Darüber hinaus leistet die Veröffentlichung des Berichts einen großen Beitrag zur Förderung des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Think-Tanks sowie zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beider Länder.
Im Rahmen der thematischen Diskussionen tauschten sich die Teilnehmenden intensiv zu drei Themenbereichen aus: „Politik und Sicherheit“, „Beziehungen zwischen Großmächten und globale Governance“ sowie „Wirtschaft, Handel und Technologie“. Zum Abschluss der Tagung hielt Professor Zheng Chunrong, Parteisekretär der School of Foreign Studies und Direktor des Deutschlandforschungszentrums der Tongji-Universität, das Schlusswort. Er betonte, dass der „Jahresbericht zu den chinesisch-deutschen Beziehungen“ darauf abzielt, die Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen systematisch zu bilanzieren und ihre künftigen Entwicklungstendenzen zu analysieren. Das Symposium habe der wissenschaftlichen Kommunikation und Forschungskooperation im Bereich der chinesisch-deutschen Beziehungen neue Impulse verliehen und zugleich wichtige Anhaltspunkte für die Ausarbeitung des nächsten Jahresberichts geliefert.