Am 9. März besuchte eine Delegation unter der Leitung von Florent AYDALOT, Gesandter Botschaftsrat für Kultur, Bildung und Wissenschaft der Französischen Botschaft in China, die Tongji-Universität. Vizepräsident Li Xiangning empfing die Delegation zu einem Gespräch. Begleitet wurde die Delegation zudem von Vertretern des Französischen Generalkonsulats in Shanghai, darunter Rachid MALTI, Konsul für Wissenschaft und Technologie, Pierre KORZILIUS, Konsul für Kultur, sowie Zheng Jiaojiao, die Projektbeauftragte für Wissenschaft und Technologie.

Während des Besuchs besichtigte die Delegation zudem das Key Laboratory of Ecology and Energy-Saving of Dense Habitat an dem Kolleg für Architektur und Stadtplanung. Im Anschluss fand ein Fachgespräch mit Vertretern des Kollegs für Meeres- und Geowissenschaften, des Kollegs für Architektur und Stadtplanung, des Kollegs für die Umweltwissenschaft und -ingenieurwesen, des Sino-Französischen Institut für Ingenieurwesen und Management sowie des International Office statt.
Seit den 1990er Jahren pflegt die Tongji-Universität enge Kooperationsbeziehungen zu französischen Hochschulen. Bis heute wurden Kooperationsvereinbarungen mit über 50 französischen Institutionen unterzeichnet. Die Zusammenarbeit umfasst vielfältige Formen, darunter Doppelabschlussprogramme auf Bachelor-, Master- und Promotionsebene, Austauschprogramme ohne Abschluss, gemeinsame Doktorandenausbildung, wissenschaftliche Forschungskooperationen, gemeinsame chinesisch-französische Labore/Zentren sowie das Chinesisch-Französische Doktorandenforum.Im Jahr 1999 gründeten die Tongji-Universität und die École nationale des ponts et chaussées (ENPC), also die ParisTech gemeinsam das Sino-Französische Institut für Ingenieurwesen und Management – das erste chinesisch-französische Institut in China. Ein weiteres wichtiges Instrument ist das „Programm für wissenschaftliche Partnerschaften“ (auf französischer Seite als „Cai Yuanpei-Projekt“ bekannt), das gemeinsam vom französischen und chinesischen Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen wurde. Es zielt darauf ab, den Austausch und die gegenseitigen Besuche zwischen Forschungsteams beider Länder zu fördern und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu stärken.Im Jahr 2025 wurden insgesamt drei Projekte der Tongji-Universität in dieses Programm aufgenommen. Bei seinem Besuch führte Florent AYDALOT zudem Gespräche mit den Verantwortlichen der drei chinesisch-französischen Forschungsprojekte, um sich über den Fortschritt und die neuesten Entwicklungen der Projekte zu informieren.