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Die Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften

 

Die Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) an der Tongji Universität wurde 2004 auf Initiative des chinesischen Bildungsministeriums (MoE) und des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet. Träger der CDHAW sind die Tongji Universität und das Deutsche Hochschul-Konsortium für Internationale Kooperationen (DHIK), dem derzeit 28 deutsche Hochschulen unter Federführung der HS Mannheim angehören. In der China-Strategie 2015-2020 des BMBF wird die CDHAW explizit als Leuchtturmprojekt der deutsch-chinesischen Bildungskooperation genannt und in ähnlicher Weise auch auf der chinesischen Seite hervorgehoben. Finanziell wird die CDHAW von chinesischer Seite durch die Tongji-Universität, von deutscher Seite durch das BMBF, seit 2011 über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert.

Nach mehrjähriger Entwicklung wird die Effektivität des Bildungsmodells der CDHAW von der chinesischen und der deutschen Regierung voll bestätigt. 2014 unterzeichneten die Kanzler von den beiden Staaten Li Keqiang und Merkel den Aktionsrahmen für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Im Artikel 99 wurde die CDHAW als Erfolgsmodell für die Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Hochschulen bezeichnet. Die China-Strategie 2015 vom BMBF und die Deutsche Strategie 2016 vom chinesischen MoST beinhielten die CDHAW als Beispiel für chinesisch-deutsche pädagogische und wissenschaftlich Zusammenarbeit. Die Unterstützung durch die Gesellschaft und die Investitionen der Regierung haben einzigartige Bedingungen für die Bildung von Studenten und die anschließende Entwicklung von Absolventen geschaffen.

Bildungsziel:

Das Ziel der CDHAW ist die Integrierung wesentlicher Elemente der deutschen Ingenieurausbildung in das chinesische Hochschulwesen in enger Zusammenarbeit mit der Industrie. Damit soll insbesondere die praxisnahe Ausbildung von Ingenieuren mit interdisziplinären Kenntnissen, internationalen und interkulturellen Kompetenzen und Problemlösungsfähigkeiten für die Industrie und Wirtschaft beider Länder geleistet werden. Darüber hinaus soll der wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Austausch zwischen beiden Ländern gefördert werden.

Studiengänge und Bildungsmerkmale:

Die CDHAW weist eine überwiegend ingenieurwissenschaftliche Ausrichtung auf, wobei ein besonderer Akzent auf die Interdisziplinarität gesetzt und wirtschaftswissenschaftliches Grundwissen vermittelt wird. Angeboten werden derzeit vier praxisorientierte und von AQAS e.V. akkreditierte Bachelor-Studiengänge mit der Möglichkeit zum Doppelabschlussnämlich Mechatronik, Gebäudetechnik, Fahrzeugtechnik/-service und Wirtschaftsingenieurwesen.

Die deutschen Studierenden kommen im vierten Jahr an die CDHAW nach Shanghai und besuchen hier zunächst Fach-Vorlesungen, die auf Englisch oder Deutsch angeboten werden. Zum Abschluss absolvieren sie ihr Praktikum in einer meist deutschen Firma in der Region und schreiben in diesem Zusammenhang auch ihre Abschlussarbeit. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Kurse zur chinesischen Sprache und Kultur zu belegen.

Die chinesischen Studierenden absolvieren in den ersten drei Jahren neben dem Fachstudium eine intensive Deutschausbildung, die mit dem Test DaF abschließt. Im vierten Jahr gehen sie an eine der Partnerhochschulen in Deutschland/Schweiz und machen dort ihren Abschluss, inklusive Firmenpraktikum.

Sofern alle erforderlichen Leistungen erbracht wurden, kann das Studium mit einem Doppel-Bachelor abgeschlossen werden.

Nach der 4-jährigen Ausbildung können die Absolventen gute Arbeitsstellen in Spitzenindustrieunternehmen im Bereich des Ingenieurwesens oder Technologie-Managements in den entwickelten Ländern finden, oder können sie Weiterbildung und Entwicklung (Master- oder Doktorstudiengang) im Bereich der Ingenieurwissenschaften machen. Die Beschäftigung- und Immatrikulationsrate erreicht fast 100%. Jedes Jahr machen durchschnittlich 65% der Absolventen ihren Master-Studiengang weiter an der Tongji-Universität, oder anderen namhaften deutschen Universitäten, Fachhochschulen, Technischen Universitäten, wie z.B., an der Technischen Universität München, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Technischen Universität Berlin, der Universität Braunschweig oder der Universität Augsburg. Die andere 35% Absolventen arbeiten in Deutschand-relevanten Unternehmen. Nach der Entwicklung von mehr als zehn Jahren sind der Studentenaustausch und Doppelabschlussstudiengang von der CDHAW ganz erfolgreich, wobei der Ruf in Deutschland von Jahr zu Jahr zunimmt. In denletzten Jahren haben viele Studierende das Stipendium des CSC (National Student Stipendium für Auslandsstudium) erhalten, der Anteil deutscher DAAD-Stipendien liegt bei über 20% und besetzt sie die Führungsposition zwischen ähnlichen inländischen chinesisch-ausländischen kooperativen Bildungseinrichtungen. Nachahmung Fabrik und zukunftsorientiertes Engineering-Bildungsmodells wurde die erste inländische Industrie 4.0 - Smart Factory Laboratory  am 28. Oktober 2014 in CDHAW eröffnet. Nach der Erweiterung nimmt das Labor jetzt eine Fläche von ca.500 Quadratmeter ein. Es wendet sich der deutschen Industrie 4.0 und der Bildung, wissenschaftlichen Forschung und sozialen Dienstleistung des amerikanischen industriellen Internets zu, um China beim Aufbau eines starken Landes zu unterstützen.

  

http://cdhaw.tongji.edu.cn/de/Default.aspx