Geschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland besuchte die Tongji-Universität und hielt einen Themenvortrag

Datum:2018-04-18Autor:Seitenaufrufe:13

Am 18. April 2018 besuchte Herr Duan Wei, Geschäftsführer der Chinesischen Handelskammer in Deutschland (CHKD), das Zentrum für Chinesisch-Deutschen Gesellschaftlich-Kulturellen Austausch der Tongji-Universität, um den Themenvortrag Wettbewerber oder Partner - Chinas Chancen und Herausforderungen für Investitionen in Deutschland zu halten. Herr Prof. Dong Qi, Direktor des Zentrums für Chinesisch-Deutschen Gesellschaftlich-Kulturellen Austausch der Tongji-Universität hat die Vortragssitzung moderiert, Herr Prof. Dr. Zheng Chunrong, Direktor des Deutschen Forschungszentrums der Tongji-Universität, Herr He Wanpeng, Direktor des Forschungszentrums für die aufstrebende Industrie am Qiantan und die Vertreter aus anderen relevanten Institutionen innerhalb und außerhalb der Universität waren anwesend.



Zu Beginn des Vortrags begrüßte Herr Dong Qi den Referenten Herrn Duan Wie und andere Gäste herzlich und gab der Hoffnung Ausdruck, dass bei dieser Gelegenheit eine Plattform für den Personalaustausch und Informationsaustausch in verschiedenen Institutionen und Bereichen innerhalb und außerhalb der Hochschule aufgebaut werden könne, um gemeinsam die kontinuierliche Verbesserung von Kooperation und Forschung in Deutschland zu fördern.


Herr Duan Wie stellte in seinem Vortrag zuerst den aktuellen Zustand des chinesisch-deutschen Wirtschafts- und Handelsaustauschs vor. Er wies darauf hin, dass der deutsch-chinesische Wirtschafts- und Handelsaustausch immer enger geworden sei: Die deutsch-chinesischen Handels- und Handelsbeziehungen haben sich zunehmend angenähert: Das chinesisch-deutsche Handelsvolumen mache 30% des gesamten Handelsvolumens in Europa aus, der Anteil der bilateralen Investitionen sei weiter gewachsen und der Umfang der Zusammenarbeit habe weiter zugenommen. Die aufstrebenden Industrien wie Umweltschutz, intelligente Fertigung usw. werden die heißen Bereiche für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien sein. Besonders auffallend sei, dass chinesische Investitionen in Deutschland in den letzten Jahren rasant zugenommen haben und chinesische Unternehmen weiterhin aktiv seien, was zu Besorgnissen bei Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in Deutschland geführt habe und auch Reibungen verursacht habe. Die Ungewissheiten in den rechtlichen und praktischen Maßnahmen des inländischen Investitionsumfelds in Deutschland stellen gewisse Hindernisse für den bilateralen Wirtschafts- und Handelsaustausch dar.



In Bezug auf den Entwicklungsstand chinesischer Unternehmen in Deutschland sagte Duan Wei, dass der Betrieb und die Entwicklung von in China finanzierten Unternehmen in Deutschland unweigerlich mit einer Reihe von Problemen wie dem Investitionsumfeld, der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und dem internen Management konfrontiert sein werde, was Folgedienst erfordert. Die Chinesische Handelskammer in Deutschland e. V. (CHKD) ist die erste bundesweit agierende Interessenvertretung chinesischer Unternehmen in Deutschland und die erste chinesische Außenhandelskammer in Europa. Die CHKD bietet chinesischen Firmen ein breites Spektrum an Dienstleistung an, damit diese am Wirtschaftsstandort Deutschland noch besser operieren und investieren können. Außerdem dient sie der chinesischen Wirtschaft als Kommunikationsplattform mit der deutschen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel der Handelskammer ist es, die Mitgliedsunternehmen und deren Beschäftigte ins gesellschaftliche sowie kulturelle Leben in Deutschland einzubinden und auf diese Weise zu einer weiterhin positiven Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen beizutragen.



Am Ende des Berichts führte Herr Duan Wei einen intensiven Austausch mit Experten, Wissenschaftlern, Lehrern und Studenten zu Themen wie den China-EU Handelshemmnisse, der One Belt and One Road Initiative und der Offshore Innovation. Herr He Wanpeng stellte dem Publikum den Gründungshintergrund, Positionierung und Geschäftssegmente des Forschungszentrums für die aufstrebende Industrie am Qiantan vor.


Die Vortagssitzung wurde gemeinsam vom Zentrum für Chinesisch-Deutschen Gesellschaftlich-Kulturellen Austausch der Tongji-Universität, dem Deutschlandforschungszentrum der Tongji-Universität und dem Forschungszentrum für die aufstrebende Industrie am Qiantan veranstaltet, an dem mehr als 30 Experten und Wissenschaftler, Lehrer und Studenten aus verschiedenen Institutionen innerhalb und außerhalb der Universität teilnahmen.